Das Leben von Dynamo, dem Zauberer

Hinter dem Künstlernamen Dynamo verbirgt sich Steven Frayne, der 1982 in Bradford, einer Industriestadt im Norden Englands, geboren wurde. Nichts deutete darauf hin, dass dieser Junge einmal einer der berühmtesten Magier der Welt werden würde.

Es war sein Großvater, der ihm seine ersten Tricks beibrachte. Schnell wurde die Magie für ihn zu einem Zufluchtsort, einer Obsession und schließlich zu seiner Berufung.

Ein magischer Aufstieg

In den 2000er Jahren begann Dynamo, sich auf den Straßen Londons einen Namen zu machen, indem er seine Tricks mit einem billigen Camcorder filmte. Er zeichnete sich durch einen ausgeprägten „Street Magic“-Stil aus, ganz im Stile von David Blaine, jedoch mit einer starken visuellen Identität: schwarzer Kapuzenpullover, Turnschuhe, innere Ruhe.

Er machte hinter den Kulissen von Konzerten auf sich aufmerksam, indem er Stars wie Snoop Dogg, Coldplay oder Jay-Z verblüffte. Diese viralen Videos öffneten ihm die Türen zu den Medien.

2011 wurde seine Serie „Dynamo: Magician Impossible“, die auf dem britischen Sender Watch ausgestrahlt wurde, zu einem Phänomen. Sie wurde von mehr als 250 Millionen Zuschauern weltweit gesehen.


Von urbaner Magie… zu modernen Wundern

Was Dynamo so besonders macht, ist die verschwommene Grenze zwischen der Realität und dem Unmöglichen in einer alltäglichen Umgebung.

Zu seinen berühmtesten Tricks zählen:

  • Über die Themse laufen, vor den Augen verblüffter Passanten
  • Neben einem Londoner Bus schweben, während er sich mit einer Hand festhält
  • Asche in der Handfläche eines Zuschauers in einen Diamanten verwandeln
  • Ein geliehenes Telefon… aus einer versiegelten Flasche hervorholen


Nach einer mehrjährigen Auszeit aufgrund gesundheitlicher Probleme kehrte Dynamo mit dem Dokumentarfilm „Beyond Belief“, der auf Sky ausgestrahlt wurde, auf die Bildfläche zurück. Er verbindet darin Introspektion, neuartige Effekte und einen reiferen Blick auf die Magie.

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